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Das Data Warehouse (DWH) ermöglicht den einfachen und schnellen Zugriff auf Informationen, die von Finstar und anderen Systemen zur Verfügung gestellt werden. Das DWH transformiert die Daten dabei in ein verknüpftes Modell, welches tiefe Analysen und Einblicke in die Daten ermöglicht – reine Daten verwandeln sich so in nützliche Informationen.

Aus Sicht von Sebastian Bachmann dient das DWH als Sprungbrett in die Bereiche Business Intelligence, respektive Data Driven Business. «Das reicht von der einfachen Unterstützung bei Entscheidungen bis zu vorausschauenden Datenmodellen», so Bachmann. Der Leiter Business Intelligence bei Finstar weiter: «Stephen Hawking hat Intelligenz definiert als Fähigkeit, sich Veränderungen anzupassen. Ich denke, dass diese Kompetenz gerade im heutigen Umfeld eminent wichtig ist um aktiv und vorausschauend zu agieren und nicht nur zu reagieren.»

Nicht Big, sondern Smart

Auf die Frage nach dem Zusammenhang zwischen Big Data und DWH differenziert Bachmann: «Für mich bedeutet Big Data entweder enorme oder völlig unstrukturierte Datenmenge, wie Social Media Kommentare.» Das Finstar DWH arbeitet demgegenüber mit wesentlich weniger, dafür eng miteinander verknüpften, informationsreichen Daten – «der Begriff Smart Data ist für mich passend.» Die Verschmelzung von Daten aus verschiedensten Systemen, ihre Bereitstellung für Analysen ist ein kontinuierlicher Prozess, da ständig neue Datenquellen einfliessen. «Durch die Digitalisierung verschiedenster Arbeitsbereiche und die Einbindung von immer mehr Geräten (Internet of Things) bieten sich immer neue Möglichkeiten.» Wichtig sei, meint Bachmann, die Themen richtig zu priorisieren um den grössten Nutzen zu erzielen. Im Zusammenhang mit der Entwicklung eines DWH ist das Business die treibende Kraft, das DWH soll dabei die Kennzahlen und KPI’s für die Steuerung zur Verfügung stellen. Bei der Umsetzung der Vorgaben stehen die Datenintegration, optimierte Schnittstellen sowie die Analyse mit Hilfe künstlicher Intelligenz im Zentrum.

Vorteile für alle

Die grösste Herausforderung besteht für Bachmann in der Datenmodellierung. «Das ist auch eines der spannendsten Themen, denn hier sind verschiedene Datenwelten in einen Kontext zu bringen – dieser Prozess fördert auch die interessantesten Erkenntnisse zu Tage.» Während die Datenmenge heute kein Problem mehr darstellt, entscheiden die Daten über die DWH-Qualität. «Finstar stellt sehr gute Daten zur Verfügung, was uns eine effiziente Aktualisierung und Bereitstellung erlaubt.» Das Finstar DWH deckt mit dem Finanzmanagement und dem Vertrieb aktuell zwei Bereiche ab und bietet auch ein eine Self-Service Business Intelligence an, welches Analysen bis auf den Kunden oder die Transaktion ermöglicht. «Insgesamt bietet das DWH den direkten Zugriff auf die eigenen Daten», fasst Bachmann zusammen, «und deshalb können die meisten Banken in irgendeiner Form von dieser Technologie profitieren.»

Seit Mitte 2020 im Einsatz

Das Data Warehouse unterstützt die Digitalisierung weiterer Prozesse, die spezifische Bereitstellung von Informationen sowie die Überwachung von Vorgaben. «Die Bankmitarbeitenden profitieren von gezielten Abfragen, es erleichtert ihre Arbeit vom Aufgabenmanagement bis hin zu geografischen Marktanalysen», Bachmann zu den Vorteilen. Zu diesem Zweck speichert das DWH die Daten in feinster Granularität, um sie bei der Abfrage wieder zusammenzufassen. «Damit lassen sich die Daten einfach interpretieren. So kann bei der Bankbilanz bis auf die Kundenebene zugegriffen werden.» Und die weitere Entwicklung? «Neben der Weiterentwicklung des Datenmodells ist die Integration zusätzlicher Datenquellen geplant, punkto Kunden steht das DWH bei der Hypothekarbank Lenzburg bereits im produktiven Einsatz – weitere Kunden können ab November 2020 von den Vorteilen profitieren.»

 

*(Dieser Artikel ist Bestandteil unseres Finstar Space Magazins).

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