Instant Payment: «Wow, Geld in wenigen Minuten überweisen»

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13.12.2021


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Das Fintech-Unternehmen neon nutzt die Instant-Payment-Funktion von Finstar. «Unsere Kunden finden Real-time-Überweisungen toll und fänden es schön, wenn das auch in der Schweiz gehen würde», sagt neon-CEO Jörg Sandrock. Die entsprechenden Pläne der SIX begrüsst der Schweizer Neobanken-Pionier.


24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche

Mit Instant Payment kann Geld jederzeit innerhalb weniger Augenblicke übermittelt werden. Der Betreiber der Zahlungsverkehrsplattform SIX plant in der Schweiz eine flächendeckende Einführung von Instant Payment mit der fünften Generation des Zahlungssystems Swiss Interbank Clearing (SIC), wobei voraussichtlich ab 2026 alle teilnehmenden Geldinstitute in der Lage sein müssen, Zahlungen instantan abzuwickeln. Also innerhalb weniger Sekunden, end-to-end, von einem Konto zum anderen, 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche und 365 Tage im Jahr (mehr dazu hier).

Beim Fintech-Unternehmen neon ist das schon heute Realität. Instant Payment gehe völlig intuitiv, sagt Jörg Sandrock, CEO des Fintech-Unternehmens neon: «Ein Kunde möchte einem anderen Kunden Geld überweisen, er findet den Kunden vielleicht schon in seinem Adressbuch, er muss nur noch den Betrag eintragen, den Überweisungsbetrag bestätigen und schon bekommt er die Nachricht, dass das Geld transferiert ist.»


Im Ausland viel schneller

Für Kunden ist es gemäss dem Fintech-Unternehmer schwer nachzuvollziehen, wieso es Tage oder ein ganzes Wochenende dauert, um Geld von einem Konto auf das andere zu transferieren. «Kunden haben uns schon immer gefragt, warum Geldüberweisungen im Ausland viel schneller gehen als in der Schweiz», sagt Sandrock. Deshalb habe neon Instant Payment sofort angeboten, nachdem es beim Kernbankensystem Finstar zur Verfügung stand.

Nun gehe alles ziemlich schnell: «Die Überweisung gebe ich ein und innerhalb von wenigen Sekunden ist das Geld auf dem Konto des Empfängers gutgeschrieben und kann auch gleich verwendet werden», so der Mitgründer von neon.

Zur Anwendung kommt Instant Payment derzeit bei Überweisungen von neon-Kundinnen und -Kunden untereinander. «Es geht aber auch von einem neon-Kunden zu einem anderen Hypi-Kunden, wenn er zum Beispiel ein Findependent-Depot oder ein Zweitkonto bei der Hypi hat», sagt Sandrock.


Thailändischer Baht als zweithöchste Währung

Auch im internationalen Geschäft mit dem Online-Geldtransfer-Service Wise nutzt neon Instant Payment. «Das funktioniert sehr gut. Gut heisst in vielen Fällen real-time in das Empfängerland und mit sehr günstigen Gebühren. Zum Beispiel ist bei Wise die zweithöchste Währung, die wir jeden Monat sehen, der thailändische Baht», sagt Sandrock.

Eine Transaktion koste dabei nur 1,1 Prozent, bei Grossbanken seien es bis zu 6 Prozent. Das Geld sei bei Auslandtransaktionen innerhalb von wenigen Minuten überwiesen. Das Feedback von Kunden, das neon bekomme, sei: «Wow, ich kann auf mein deutsches Konto innerhalb von wenigen Minuten überweisen. Es wäre schön, wenn das innerhalb der Schweiz funktionieren würde».

Mit Instant Payment macht neon also gute Erfahrungen. «Insgesamt ist es ein günstiges und schnelles Produkt», so Sandrock (mehr im Video).

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